Wintersemester 2026/27 Religion

Jüdische Perspektiven im Religionsunterricht – Texte, Traditionen und Zugänge am Beispiel Jesaja 53 neu verstehen

Erster Termin
Mi., 07.10.2026
Dauer
18:30 - 20:45
Ort
Digitale Lehre
LV-Nummer
9700 000 009

Leitung

Referent:innen

LV 9700 000 009 Anmeldung

Inhalt

Diese Fortbildung für Religionslehrer:innen nimmt die Rolle von Sprache als Schlüssel für Verständnis – und Missverständnis – zwischen Judentum und Christentum in den Blick. Ausgehend von Texten der Hebräische Bibel/TaNaCh, und konkret Jesaja/Jeschajau 53, wird gezeigt, wie unterschiedliche Begriffe, Übersetzungen und Deutungstraditionen zu teils grundlegenden Differenzen führen.

Im Fokus steht die jüdische Perspektive: Wie werden zentrale Begriffe wie „Knecht“, „Messias“, „Leiden“ oder „Erlösung“ im Judentum verstanden – und wie verändern christliche Lesarten deren Bedeutung? Die Teilnehmenden reflektieren, wie sprachliche Prägungen theologische Interpretationen beeinflussen und oft unbewusst zu Verzerrungen führen.

Neben der inhaltlichen Klärung bietet die Fortbildung konkrete didaktische Ansätze, um sprachsensibel zu unterrichten, Unterschiede transparent zu machen und religiöse Vielfalt respektvoll zu vermitteln.

Ziele

Ziel ist ein vertieftes Verständnis dafür, dass nicht nur Inhalte, sondern auch Sprache selbst Teil des interreligiösen Dialogs ist.

Sonstige Informationen

Zielgruppen Hochschullehrpersonen, Pädagog/inn/en
Inhaltliche Hauptkategorien Religion
Organisationsformen Mehrteilige Lehrveranstaltung
Schularten AHS Oberstufe, AHS Unterstufe, BAfEP/BASOP, Berufsschule, BMHS humanberuflich, BMHS kaufmännisch, BMHS technisch, gewerblich und kunstgewerblich, Hochschule, Mittelschule, Polytechnische Schule/Fachmittelschule, Volksschule
Unterrichtssprache(n) Deutsch

Termine 2 Einheiten

Termine als Kalender (.ics)
Datum Uhrzeit Ort
Mi., 07.10.2026 18:30 - 20:45 Digitale Lehre
Mi., 21.10.2026 18:30 - 20:45 Digitale Lehre